Bike

Planung ist alles – oder?

Wow – was war das für ein Einstieg ins neue Jahr! Die Planung hat gerade erst begonnen und die Termine füllen den Kalender schneller, als man schauen kann. Die Euphorie ist groß und bei so vielen Möglichkeiten weiß ich eigentlich gar nicht, wo ich anfangen soll. Wofür entscheide ich mich? Wie viele Urlaubstage kann ich noch verplanen und wie koordiniere ich das Ganze am Besten mit dem Job, Beziehung, Familie und Freunden? Eines ist auf jeden Fall schon einmal klar – ich habe mir mal wieder einiges vorgenommen…

Die lieben Prioritäten

Mir wird ein bisschen schwindelig und ich überlege, wo meine Prioritäten liegen. Es wird in diesem Jahr auf jeden Fall wieder einen Mix aus Events, Rennen und Training Camps geben. Bei einigen werde ich selbst teilnehmen, bei anderen zuschauen oder organisieren. Vier der sechs Enduro One Termine standen bereits im November fest und für die Serie hatte ich mich bereits eingeschrieben. Die Rennen bilden somit den Rahmen für die weitere Planung. Vor ein paar Tagen wurde nun auch der letzte Termin der Serie bekannt gegeben: Innsbruck! Die Tiroler Landeshauptstadt ist das erste Mal bei der E1 dabei und löst Aschau als Austragungsort ab. Ich freue mich über einen weiteren Stopp in Österreich und bin sehr gespannt auf das Event!

group of female mountain bikers sitting on the ground and talking with each other
pic by Cat Topham

Die E1 Locations im Norden sind für mich ja eher schwierig zu erreichen. Da kann es schon mal zeitlich knapp und relativ stressig werden, wenn man am Freitag nach der Arbeit mit Sack und Pack losdüst. Ganz extrem war letztes Jahr die 10-stündige Fahrt (direkt nach dem Rennen) aus Bad Endbach zurück nach Wien. Das Ganze war aufgrund des Verkehrs und Wetterlage schon ziemlich mühsam und nur mit Schlafpausen machbar. Bei Winterberg und Wipperfürth wird mir ganz anders, weil beide noch weiter entfernt sind. Aber Ziel wäre es dieses Jahr trotzdem, mal an allen Rennterminen teilzunehmen. Man kann ja träumen!

Die Qual der Wahl

Zwischen den Rennterminen trage ich gleich mal das Liv Ambassador Jahrestreffen, die Eurobike und die Partnerdays in Bad Hersfeld ein. Dann blockiere ich die Termine für meine Liv Rides, das Women’s Summer Festival in der Zugspitz Arena und das Velochicks Trainings Camp am Schöckl in der Steiermark. Bei den anderen Terminen wird es dann schon irgendwie eng. Da gibt es echt viele Überschneidungen! Die Entscheidung fällt schwer, wenn die lässigsten Events mal wieder alle gleichzeitig stattfinden. Ein paar Wochenenden sind mittlerweile doppelt oder sogar dreifach belegt. Und natürlich gerade solche, bei denen ich dieses Jahr endlich mal dabei sein wollte. Da gab es bereits im letzten Jahr einige Terminkollisionen. Also – same procedure as every year!

female mountain biker at Enduro One Race in Rossbach/Germany
Pic by Nico Gilles

Während meiner Überlegungen zur Planung brumt das Handy – der Termin für’s Hopetech Women Enduro wurde bekannt gegeben! Das ‘europäische Pendant’ zu den Sturdy Dirty Women’s Enduro Races haben wir uns vor zwei Jahren schon einmal angeschaut. Der Termin kam uns damals gerade recht und wir haben das Ganze kurzerhand mit einem kleinen UK Roadtrip kombiniert. Das war damals richtig cool und hat trotz typisch englischem Wetter ziemlich viel Spass gemacht. Dieses Jahr kollidiert der Termin allerdings mit einem großen Familien Event, von daher ist die Veranstaltung bereits aus dem Rennen. Aber es fehlt ja nicht an Alternativen.

Adventures ahead!

Im Normalfall lassen sich die kleinen Abenteuer auch recht gut miteinander verbinden. Das hat im letzten Jahr zumindest super funktioniert. Auch wenn die Ausrüstung dabei teilweise etwas zweckentfremdet werden musste. Man kann ja nicht alles überall hin mitnehmen!

group of female mountain bikers standing in a circle and talking and laughing with each other
pic by Cat Topham

Die ein oder andere Situation hat da allerdings zu einigen Schmunzlern und Diskussionen geführt. Zum Beispiel über die Sinnhaftigkeit von Enduro Helmen und Skibrillen auf gemäßigten Ausfahrten. Ja, schon klar – schaut vielleicht etwas übertrieben aus. Mir ist das eigentlich ziemlich egal, Hauptsache funktional und mehrfach einsetzbar. Aber gut – was das betrifft, habe ich für die nächste Saison vorgesorgt und das Equipment noch weiter optimiert. Travelling light, you know.

Her mit dem schönen Leben!

Zurück zur Planung. Der Sommer wird sich also dieses Jahr hauptsächlich in Österreich, Deutschland und Italien abspielen. Von der Verteilung her sieht es jetzt ganz gut aus und ich bin zufrieden mit der Mischung. Außerdem bin extrem dankbar, dass ich die Möglichkeit habe, mit dem MTB durch die Lande zu ziehen und freue mich einfach auf das was kommt! Auf die neuen Locations, das Wiedersehen mit vielen netten Leuten und das Kennenlernen von neuen. Und wie war das noch mal? Ach ja – her mit dem schönen Leben!

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