Bike

Warum ein Bike-Fitting wirklich Sinn macht!

Neues Jahr, neues Rad? Die Vorbereitungen auf die bevorstehende Saison sind in vollem Gange und der Kalender füllt sich. Ich freue mich auf die vielen coolen Events, Rennen, Camps und anderen Abenteuer die bevorstehen. Jetzt muss ich ‘nur’ noch ein wenig mehr an meiner sportlichen Performance arbeiten. Das ist dringend nötig, da ich durch eine hartnäckige Grippe ziemlich hinterher hinke.

Die kleine ‘Auszeit’ habe ich allerdings genutzt, um mich intensiver mit meinem Equipment zu beschäftigen. Die Räder wurden serviciert und ein paar ausgediente Teile ausgetauscht. Es gab auch die Überlegung, es diese Saison mal mit dem Rennrad zu probieren. Bei Rennrad Ausfahrten bin ich bisher mit meinem Crosser aufgetaucht oder ich hab mir ein Rad geliehen. Dabei gab es in der Vergangenheit immer wieder Schwierigkeiten mit dem unteren Rücken. Ich wollte mir daher ein professionelles Feedback zu meiner Haltung am Rad und den Verbesserungsmöglichkeiten bei den bisherigen Einstellungen einholen. Es war also ganz klar an der Zeit für ein professionelles Bike-Fitting im GIANT Store Vienna!

Das Bike-Fitting wird oft unterschätzt

Das mit dem Bike-Fitting hatte ich mir bereits öfters überlegt. Aber dann kamen mir immer wieder Zweifel, ob es denn überhaupt nötig wäre. Man fährt ja schließlich nicht erst seit gestern Fahrrad! Daher meint man ja auch ganz genau zu wissen, wie es am Besten läuft. Aber dann gibt es immer wieder diese Momente. Mal zwickt es an einer komischen Stelle oder irgendetwas läuft einfach nicht rund. Vielleicht hat man sogar gröbere Beschwerden, die man sich nicht wirklich erklären kann. Wenn das Spezialtraining dann auch nicht hilft, nervt es gewaltig. Viel zu oft sucht man das Problem bei sich selbst, anstatt auch mal an das Sportgerät zu denken. Ein Bike-Fitting macht in solchen Fällen (sowie auch bei einer Neuanschaffung) daher wirklich Sinn.

 

two men adjusting test bike for the bike-fitting session

 

Wie läuft ein Bike-Fitting ab?

Das Bike-Fitting kann durchaus ein bis zwei Stunden dauern, von daher sollte man sich ein wenig Zeit einplanen. Ohne Stress und mit Radklamotten sowie Rennrad-Schuhen im Gepäck, ging es für mich nach Klosterneuburg. Im Store angekommen, wurde mir in einer Intro die Methode und das weitere Vorgehen erklärt. Als Vorbereitung gab es außerdem ein kleines Interview. Ich wurde zu eventuellen Schmerzen oder Unannehmlichkeiten beim Biken befragt. Weiters wurden sich Informationen zum Fahrverhalten, Häufigkeit und Länge der Trainingseinheiten sowie diverse Körpermaße (Größe, Schrittlänge etc.) notiert.

Danach war mein mitgebrachtes Equipment an der Reihe. Bei der Kontrolle wurden gleich einmal ein paar Fehleinstellungen festgestellt und ausgebessert. Eines der Cleats saß zum Beispiel nicht in der richtigen Position. Peinlich. Tja, da hatte ich wohl schon länger nicht mehr nachgeschaut. Vielleicht eine Erklärung dafür, warum mein rechter Fuß in der letzten Zeit öfters mal eingeschlafen ist.

Ich war vorbereitet, mein Equipment auch – jetzt ging es zum Testgerät. Erst wurden ein passender Sattel und Lenker ausgesucht, danach erledigte der Computer den Rest. Anhand der Eingaben bewegte sich das Fitting-Bike in ‘meine’ ideale Startposition. Der Sound erinnerte mich ein bisschen an die Hintergrundgeräusche beim letzten Star Wars Film. Nach ein paar Sekunden waren alle beweglichen Teile an der gewünschten Stelle. Ich schwang mich daher in den Sattel und fing an, los zu treten.

 

women on bike during bike-fitting session

 

Wie werden die Anpassungen vorgenommen?

Ich kannte bisher nur das ‘traditionelle’ Bike-Fitting per Video-Analyse. Dabei wird das Rad anhand der Ergebnisse der Aufnahmen und Auswertungen angepasst. Man hat somit keine direkte Vergleichsmöglichkeit. Die im GIANT Store Vienna verwendete GURU-Methode war mir neu. Meine Bewegungen wurden beobachtet, und das Gerät erhob automatisch Daten wie Trittfrequenz und Kraftaufwand. Gleichzeitig sollte ich Feedback zu meinem subjektiven Empfinden geben. Die Anpassungen wurden dabei per Fernsteuerung – während dem Treten – erledigt.  Das fand ich ziemlich praktisch. Ich konnte somit präzise Rückmeldung geben, wie sich die unterschiedlichen Einstellungen (vorher/nachher) anfühlten. Das wäre mir nach einem Ab-und wieder Aufsteigen sicher schwerer gefallen. Auch das professionelle Feedback von außen war sehr hilfreich.

Die Ergebnisse

Das Zusammenspiel aus Beobachtung, Messung und objektiver Wahrnehmung hat mir sehr gut gefallen. Diese ermöglichten letztendlich die Bestimmung meiner idealen Position. Nach vielen kleinen Tests hatten wir alle benötigten Daten beieinander. Am Bike fühlte sich jetzt alles rund an und ich war gespannt auf die Auswertung. Ich hatte mich dazu entschieden, die Ergebnisse auch mit diversen Modellen abgleichen zu lassen. Ich war ja schließlich auf der Suche nach einem neuen Begleiter. Als passende Auswahl wurde mir das Liv Avail vorgeschlagen. Da mir das Avail von der Ausstattung sowie auch optisch sehr gut gefallen hat, habe ich es mir am Schluss noch bestellt. Yeah – der nächste Straßentest mit dem perfekt passenden Trainingsgerät kann somit kommen! Ich bin mir sicher, dass ich mich ab sofort um einiges wohler auf dem Rennrad fühlen werde und freue mich auf meinen leichten Flitzer. Stay tuned!

 

Giant Store Vienna

In der Au 2-4 / Rad Shop
3400 Klosterneuburg

(+43) 0664 390 49 49
bike@speed-planet.at

Öffnungszeiten:
Mo 10:00 – 18:30
Di 10:00 – 18:30
Mi 13:00 – 18:30
Do 10:00 – 18:30
Fr 10:00 – 18:30
Sa 09:00 – 16:00

 

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